Herzlich Willkommen

…auf meiner persönlichen Internet-Präsenz

Als Arzt, Wissenschaftler und Lehrer beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit den vielfältigen und spannenden Facetten der Neurologie. Kaum ein Fachgebiet hat sich in den letzten Jahren so rasant weiterentwickelt und besitzt gleichzeitig unverändert ein riesiges Entwicklungspotential.

Auf dieser Internetseite möchte ich mit Ihnen gemeinsam eintauchen in diese spannende, komplexe und vielfältige Welt. Ich möchte Sie mitnehmen zu den neuesten Entwicklungen im Bereich unterschiedlicher Erkrankungen, wie z.B. der Multiplen Sklerose, dem Schlaganfall oder der Alzheimerdemenz. Im Bereich „NEWS“ werden wir die neusten Entwicklungen der Neurologie verfolgen. Wer sich für die Forschungsergebnisse aus meiner Arbeitsgruppe interessieren, findet diese in der Rubrik „Eigene Forschungsergebnisse“. Unter „Lesen und Lesen lassen“ verweise ich regelmäßig auf Artikel, Bücher oder Beiträge, die ich gelesen habe und als Lektüre empfehlen kann. Ich hoffe mit der Zeit immer mehr geschätzte Kolleginnen und Kollegen für die Rubrik „Gastbeiträge“ gewinnen zu können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß in meiner Welt der Neurologie.

Ihr Sven Meuth

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News

CAR-T-Zellen bei Autoimmunenzephalitis: Wenn die Entzündung stoppt, aber die Neurodegeneration weiterläuft

CAR-T-Zelltherapien gehören zu den spannendsten Entwicklungen der modernen Immunmedizin. Ursprünglich vor allem aus der Hämatologie bekannt, rücken sie inzwischen auch bei schweren Autoimmunerkrankungen in den Fokus. Der Grundgedanke ist faszinierend: Immunzellen des Patienten werden so verändert, dass sie gezielt krankheitsrelevante B-Zellen erkennen und eliminieren können. Bei autoantikörpervermittelten Erkrankungen könnte dies einem tiefgreifenden immunologischen Neustart entsprechen.

Neue Hinweise auf Komplementaktivierung bei LRP4-Antikörper-positiver Myasthenia gravis

Die Myasthenia gravis ist keine einheitliche Erkrankung. Je nach Antikörperstatus unterscheiden sich Pathophysiologie, klinischer Verlauf und potenzielle Therapieansätze teils deutlich. Während die Rolle des Komplementsystems bei AChR-Antikörper-positiver Myasthenia gravis gut etabliert ist, war bislang weniger klar, ob und in welchem Ausmaß Komplement auch bei LRP4-Antikörper-positiver Myasthenia gravis eine Rolle spielt.

Wie Körpergewicht die Hirnvernetzung beeinflusst

In einer aktuellen Studie unter der Federführung des Marburg-Münster-Netzwerks, an der auch wir beteiligt waren, wurde untersucht, ob ein höherer Body-Mass-Index (BMI) mit Veränderungen der strukturellen Hirnvernetzung zusammenhängt – und ob sich dieser Zusammenhang zwischen gesunden Menschen und Patientinnen und Patienten mit Major Depression unterscheidet. Grundlage waren Daten von insgesamt 1.598 Teilnehmenden, darunter 746 Personen …